SURFGLOSSAR



Aerial:Komplizierte Figur, bei der das Brett zeitweise jeden Kontakt mit dem Wasser verliert

Aloha:Wörtlich bedeuted "alo" Erfahrung und "ha" Lebenshauch; meistens wird es heute im Sinne von Hallo, Auf Wiedersehen, Liebe und Zuneigung verwendet

Angling:Seitwärts nach links und/oder rechts an der ungebrochenen Wellenwand entlang fahren
Backhand:Mit dem Rücken zur brechenden Welle fahren

Baggies:Weite, locker sitzende Schwimmshorts

Bail-out:Kurz vor einem Wipe-out vom Brett (weg-)springen

Barrel:Siehe Tube

Beachbreak(Shorebreak):Wellen, die über Sandbänken in Strandnähe brechen

Blank:Unbearbeiteter Brettrohling

Blown out:Vom Wind völlig zerblasene Wellen

Bodyboard:Kurzes Schaumstoffbrett, das im liegen gefahren wird

Bodysurfen:Ohne Hilfsmittel, nur mit dem eigenen Körper surfen

Boogieboard:Bekannte Bodyboard-Marke des Erfinders des Bodyboardsm Tom Morey; Oft als äquivalent dafür bezeichnet

Carving/to carve:Ein spektaküläres Manöver fahren; Besonders gut surfen

Close-out:Welle, die auf ganzer Länge auf einmal umbricht, nicht surfbar

Cowabunga!:Euphorischer Ausruf eines Surfers(z.B. nach besonders gutem Ritt)

Curl:Überschlagender/brechender Teil der Welle

Customboard:In Handarbeit gefertigtes Surfbrett, oft individuell nach Kundenwunsch

Cutback:Ein grundlegendes Manöver, das den Surfer zurück zum brechenden und damit schnellsten Teil der Welle bringt

Deck:Brettoberseite; Standfläche

Ding:Beschädigung an der Brettaußenhaut

Drop in/dropping in:Eine Welle anstarten, die schon von einem anderen Surfer gefahren wird; jemandem die Vorfahrt nehmen

Duck dive:Mit dem Brett unter einer Welle hindurchtauchen, um hinter die Brandungszone auf das offene Meer zu gelangen

Face:Ungebrochener Teil der Welle; Wellenwand

Flat:1)unbewegtes Meer ohne Wellen oder 2) kraftlose Section einer Welle

Foam:Polyurethanschaum, aus dem alle modernen Brettkerne bestehen

Foot/feet:Maßeinheit in der Brettlänge und Wellenhöhe gemessen werden(ein fuß entspricht ca. 30,5cm); Forehand:Mit dem Gesicht zur brechenden Welle fahren

Glassy:Glatte, durch Windstille fast ölige Wasseroberfläche

Goofy-foot:Mit dem rechten Fuß vorne fahren

Grommet:Junger frecher Surfer

Gun:Schmales schnelles Brett über 9 Fuß für besonders große Wellen; oft auch "Elephant gun" oder "Rhino chaser" genannt

Hang five/hang ten:Figur, bei der der Surfer so weit vorne steht, daß fünf oder zehn Zehen über die Brettnase schauen; nur bei Malibu/Longboard möglich

Hang-Loose:Surfer Gruß

Haole:Die Ankunft der fremden weißen Männer auf Hawaii und der Handschlag als Begrüßungsritual brachten das Wort "ha`ole" hervor, was soviel bedeuted wie "ohne Lebenshauch", Fremder, weißer Mann, und heutzutage einen auf Hawaii nicht einheimischen Surfer bezeichnet

Hodad:Jemand der nicht surft

Hot-Curl-Board:In den 30er Jahren entstandene Bretter, die durch ein schmaleres Heck an der Wellenwand besser griffen und nicht mehr so leicht ausbrachen. Weil sie schneller liefen waren sie besonders für große Wellen geeignet

Hot-dogging:Spektakulärer Surfstil, aus der Entwicklung der Hot-Curl-Bretter hervorgegangen

Impact-Zone:Bereich in dem die umschlagende Welle auf die Wasseroberfläche trifft und die meiste Energie frei wird; hier hält sich kein Surfer freiwillig auf!

Inside:Bezeichnung des Aufenthalts 1) in der Tube 2)zwischen Strand und brechenden Wellen 3) so nah wie möglich am brechenden Teil der Wellewährend des Startvorgangs

Kneeboard:Sehr kurzes Surfbrett, das kniend gefahren wird

Kook:Anfänger, unerfahrener Surfer, oft als Schimpfwort gebraucht

Leash:Flexible Fangleine aus Urethan, die das Brett mit dem Fußgelenk verbindet

Left-hander/Left:Welle, die vom Strand aus gesehen von links nach rechts umbricht

Line up:Zone hinter der Brechungslinie, in der die Surfer auf ihren Brettern sitzen und auf Wellen warten

Local:Einheimischer Surfer, der an seinem "Hausstrand" surft

Longboard:Breites, rundliches Surfbrettmit mindestens 9 Fuß Länge

Malibu:1)Berühmter Surfspot in Californien; 2) weit verbreitete Surfbrettform in den 50er und 60er Jahren, ähnlich dem Longboard, aber aber mit 8-10 Fuß Länge, ursprünglich aus Balsaholz gefertigt

Natural/Natural-foot(Regular):Surfer der mit dem linken Fuß vorne fährt

Nose:Vorderes Ende des Brettes

Noserider:Longboard, das durch besondere Formung der Nasenpartie am Unterschiff lange fahrten auf der Brettnase erlaubt(siehe auch hang five)

Offshore:Landwind, das heißt der Wind bläßt vom Land gegen die Wellen, die daher später umbrechen, steiler und "glattgebügelt" werden

Onshore:Seewind, die Wellen werden früher umgeblasen, die Wasseroberfläche ist unruhig

Outside:Vom Strand aus gesehen hinter der Brechungszone

Over the falls:Von der umstürzenden Welle mitgerissen werden

Pad:Dünne Schaumstoffmatten die, auf die Standfläche geklebt, das Abrutschen verhindern

Paddleboard:Schlankes, sehr langes Brett, speziell für Paddelwettbewerbe gebaut

Peak:Höchster Punkt der Welle, an dem sie zuerst umbricht

Plank:Umgangssprachlich für Surfbrett

Pocket:Teil der Welle direkt unterhalb der umschlagenden Lippe

Pointbreak:Ort(Spot), an dem die Wellen an einem Landvorsprung entlang abbrechen, das heißt besonders lang laufen

Pop-out:Durch Ausschäumen einer Form maschinell hergestelltes Plastikbrett; sehr robust und dank der hohen Stückzahlen preiswerter als Custom Boards

Pull out:Bewußtes Herausfahren über den Wellenkamm zum Abbruch der Fahrt

Rail:Seitenkante eines Surfbretts

Radical/rad:Spektakulär, radikal

Regular:siehe Natural

Right-hander/RightWelle vom Strand aus von rechts nach links umbrechend

Rip:1)starke, oft gefährliche Strömung aus das Meer hinaus; 2)besonders spektakulär fahren("he is ripping")

Rocker:Aufbiegung des Brettes von der Seite betrachtet

Secret Spot:Nur wenigen Surfern bekannter Ort zum surfen

Set:Serie von Wellen(meist 3-7)

Shape:1)Besondere Form des Surfbretts; 2)sltener: besondere Form einer Welle

Shaper:Jemand der Surfbretter von Hand baut

Shortboard:kurzes Surfbrett, meist unter 7 Fuß

Shoulder:Ungebrochener Teil der Welle

Snaking:Sich vor jemanden drängen der Vorfahrt hat, ihm die Welle wegnehmen

Soul-Surfer:Jemand der Wettkämpfe und Kommerzialisierungen meidet

Soup:Weißwasser der ungebrochenen Welle

Spot:Küstenabschnitt an dem surfbare Wellen brechen

Stick:Umgangssprache für Surfbrett

Stoked:umgangssprachlich:glücklich, zufrieden, begeistert, euphorisch

Strapsurfen:Die Füße sind durch Schlaufen fest mit dem Brett verbunden

Stringer:länglaufende Holzleiste in der Brettmitte zur Verstärkung

Surf:Brandung

Surfari:Surfreise, Suche nach guten Wellen

Swell:Dünung

Switch-foot:Guter Surfer, der sowohl mit dem rechten, als auch mit dem linken Fuß vorne fahren kann

Tail:Hinteres Ende des Brettes, je nach Wellentyp und Anspruch verschieden geformt

Takeoff:Beginn eines Rittes, Start

Three Sixty/360:Sehr schwierige Figur, bei der eine komplette 360°-Drehung gefahren wird; auch "Spinner" genannt

Thruster:Modernes Surfbrett mit drei Finnen

Tow-in-Surfen:Um genug GEschwindigkeit für große Wellen zu bekommen, wird der Surfer mit einem Jet-Ski in die Welle gezogen

Tube:Röhre, Tunnel, der entsteht, wenn eine hohle Welle sich überschlägt; auch "Barrel" oder "Green Room" genannt

Vee/V:kielähnliche ,V-artige Formung des Unterwasserschiffs des Surfbretts

Wahine:Surferin

Wax:Wachsartige Substanz, die, auf das Deck aufgetragen, das Abrutschen verhindert

Wetsuit:Wärmender Surfanzug aus Neopren

Wipe-out:Vom Brett fallen oder von der Welle geworfen werden

Woodie:beliebtes Surferauto der 40er und 50er Jahre, dessen Karosserie teilweise aus Holz besteht


Quelle:"Stoked" , die Geschichte des Surfens von Drew Kampion und Bruce Brown